Verfahren

Empowerment

Unser Verfahren versteht sich als Empower­ment für Ihr Team und Ihre Einrichtung. Stärken und Potenziale werden erfasst und reflektiert, um Ihre Qualität darzustellen, zu festigen und zu steigern. Mit unserem systemischen Ansatz wird das Zusammen­wirken im Team sowie das Beziehungs­gefüge von Team, Kindern und Eltern betrachtet und in seiner Wechsel­wirkung wahrgenommen.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihr Einrichtungs­profil zu schärfen. Unsere ko-konstruktive Vorgehens­weise fördert die Team­entwicklung und entfaltet einen achtsamen und wert­schätzenden Erarbeitungs­prozess.

Multiperspektivischer Blick

Mittels Fragebögen und Interviews befragen wir das Team, die Leitung, den Träger, die Eltern und auf Wunsch auch die Kinder. Unsere Dokumenten­analysen und Beobach­tungen vor Ort ergänzen die Erhe­bungen.

Das Verfahren deckt die Richt­linien und Qualitäts­ansprüche des Berliner Bildungs­programms vollständig ab. Es präzisiert einzelne Qualitäts­ansprüche, wie beispiels­weise Projekt­arbeit, Parti­zipation, Räume sowie die Fach­diskussion zu aktuellen Fragen der früh­kind­lichen Bildung.

Workshop

Besonderen Wert legt unser Verfahren auf die Ver­mittlung der Ergeb­nisse sowie auf die indivi­duelle Unter­stützung zur Qualitäts­steigerung Ihrer Ein­richtung. Nach einer gemeinsamen Daten­aus­wertung findet ein ressourcen­orientierter Workshop zur intensiven Betrach­tung und Weiter­entwicklung einzelner Qualitäts­aspekte statt, bei dem das Team profes­sionell begleitet wird. Wir geben hierbei Impulse für eine nachh­altige Qualitäts­entwicklung. Durch unsere Work­shops stärken Sie sich als Kita-Team und können Ihre Ein­richtung neu ausrichten.

Besonderheiten

Digitales

Unser Einsatz digitaler Methoden zur Auswertung des Verfahrens gewährleistet eine direkte und effiziente Erhebung und Auswertung.

Die Fragen können bequem durch schnelle Klicks am Handy oder Computer ortsunabhängig beantwortet werden. Die Beteiligung möglichst vieler Eltern wird mittels eines digitalen Fragebogens verwirklicht.

Digitales

Der Workshop zur externen Evaluation findet spätestens nach 6 Wochen statt. In unserem Auswertungsgespräch besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die Befragungsergebnisse. In unserer anschließenden Qualitäts-Werkstatt reflektieren wir einzelne Aspekte der Auswertung genauer.

Wir begleiten Sie als Team dabei, eigene Lösungsansätze zu finden und konkrete Ziele und Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Qualität zu formulieren. Dabei verstehen wir uns als Impulsgebende sowie als Begleitende für Ihre individuellen Schritte, mit denen Sie angeschlossen bleiben an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungen.

Bericht

Unser Verfahren beachtet die Merkmale und das Zusammenspiel in Ihrer Einrichtung und in Ihrem Team. Dadurch entsteht ein sensibler und nachhaltiger Gestaltungsprozess, in dem Sie das Einrichtungsprofil schärfen.

Der Bericht benennt die Besonderheiten und Stärken Ihrer Einrichtung. Die erhobenen Befunde der verschiedenen beteiligten Gruppen werden einzeln und in ihrer Gesamtheit erfasst und als Schaubilder mit Niveaustufen dargestellt. Unser Bericht bietet ressourcenorientierte Vorschläge, Literaturhinweise und passgenaue Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zur Entwicklung – beispielsweise zur Entlastung der Arbeitssituation oder zur Sicherung und Verbesserung der Beziehungsqualität.

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Auf Nachfrage sind individuelle Zusatzangebote wie beispiels­weise die Erhebung der Kinder­perspektiven oder die Begleitung der internen Evaluation hinzubuchbar.

Methoden

Team

 

In unserem Fachkräfte-Interview interessieren wir uns für Ihre pädagogische Haltung und Ihre Einschätzungen zum pädagogischen Prozess. Wir erfassen hierbei die unterschiedlichen Sichtweisen, die sich in der Zusammenarbeit im gesamten Team und mit den nächsten Kolleg*innen herausbilden. Das Teaminterview beträgt voraussichtlich 3 Stunden.

Selbsteinschätzung

 

In der Selbsteinschätzung betrachten Sie Ihre eigene Arbeit anhand von Fragebögen. Sie dient zu einer ersten Orientierung für mögliche Schwerpunkte im weiteren Verfahren. Das Team, die Leitung und Trägervertretungen geben ihre Einschätzungen zu verschiedenen Themen bequem auf dem Handy oder Computer ab. Verschiedene - auch gegenläufige - Einschätzungen werden hierdurch erfasst.

Alltagsbeobachtung

 

In der Alltagsbeobachtung widmen wir uns der Gestaltung der Räume und des Tagesablaufs. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten und den Außenbereich verbringen wir mindestens 4 Stunden Zeit in Ihrer Einrichtung, um die Interaktion zwischen Fachkräften und Kindern zu erfassen. Die Dauer der Beobachtung richtet sich nach der Einrichtungsgröße.

Leitung

 

Im Leitungsgespräch nehmen wir gemeinsam mit Ihnen verschiedene Facetten Ihrer Tätigkeit in den Blick: die Zusammenarbeit mit dem Träger, die fachliche und organisatorische Anleitung Ihres Teams, die Kooperation mit den Eltern sowie die Umsetzung von Qualitätsvorgaben. Das Interview dauert bis zu 1,5 Stunden.

Eltern

 

Unser Eltern-Fragebogen befasst sich mit der Qualität der Erziehungspartnerschaft aus der Sicht der Eltern. Der Fragebogen wird allen Erziehungsberechtigten online zur Verfügung gestellt. Die Fragen können jederzeit bequem von zuhause aus auf dem Handy oder Computer  beantwortet werden.

Träger

Im Trägergespräch sprechen wir mit Ihnen über ausgewählte Themen zur Zusammenarbeit von Träger und Kita. Wir tauschen uns mit Ihnen über die räumliche Gestaltung und Ausstattung der Einrichtung aus, ebenso wie über Themen zur Personal-, Qualitäts- und Konzeptionsentwicklung und zum Gesundheitsschutz. Das Interview dauert in der Regel 1 Stunde.

Dokumente

Für die Dokumentenanalyse stellen Sie uns als Einrichtung verschiedene Dokumente und Schriftstücke zusammen. Diese begutachten wir vor Ort hinsichtlich ihrer Qualität. Das Sichten der Dokumente, wie beispielsweise der Konzeption und der Sprachlerntagebücher, nimmt einen zeitlichen Umfang von mindestens 1 Stunde ein.

Kinderperspektiven

 

Die Kinderperspektiven sind für die konsequente Umsetzung der Kinderrechte bedeutsam. Es geht um die Wünsche und Perspektiven von Kindern sowie um eine forschende Haltung der Evaluator*innen und der pädagogischen Fachkräfte. Sprachliche Äußerungen und praktisches Handeln der Kinder werden anhand eigener Qualitätskriterien analysiert. Die eingesetzten spielerischen Erhebungsmethoden sind kindgerecht und werden von uns beständig weiterentwickelt.